Methoden

2 Best Practices zur Zielformulierung

Wer kennt das nicht? Man hat sich etwas vorgenommen und scheitert dann kläglich beim Versuch. Oft liegt es jedoch nicht am Ziel selbst, sondern an der Art und Weise, wie wir uns die Ziele setzen.

Um für uns persönlich und für unsere Klienten die Ziele etwas erreichbarer zu machen, stellen wir Ihnen hier 2 Best Practices zur Zielformulierung vor.

 

1. Die SMART-Methode

Die SMART-Methode wird häufig im wirtschaftlichen Kontext, beispielsweise im Projektmanagement oder im Marketing, eingesetzt. SMART ist dabei als Akronym zu verstehen. Je nach Quelle variieren die Kriterien der SMART-Methode etwas, beispielsweise:

Spezifisch (Specific)

Messbar (Measureable)

Anspruchsvoll/Ansprechend (Attainable/Accepted)

Realistisch (Relevant/Reasonable)

Terminierbar (Timely/ Time-bound)

Hintergrund ist, dass die Ziele präzise formuliert (spezifisch) und messbar sein sollten. Auch ein Zeitrahmen gehört dazu. Sie müssen als erstrebenswert gelten und auch realistisch sein. Dazu gehört auch oft die Unterteilung des übergeordneten Ziels in kleine Zwischenschritte.

 

Zum Beispiel:

 

„Ich will abnehmen“

Das ist zwar ein schönes Ziel, aber nicht sehr konkret formuliert. Wenden wir nun die SMART-Methode an, so wird das ganze Bild schon etwas klarer:

„Ich möchte in den nächsten drei Monaten drei Kilo abnehmen und starte ab morgen Früh mit der Umstellung meiner Ernährung.“

Das nun formulierte Ziel ist jetzt wesentlich spezifischer und messbarer. Drei Kilo in drei Monaten abzunehmen ist realistisch und erreichbar. Es kann genau gemessen werden, hat einen Start- und einen Endpunkt. Zudem ist es auch relativ leicht in Einzelschritte bzw. Unterschritte zu unterteilen: jeden Monat ein Kilo, jede Woche 250 Gramm. Damit hören sich die drei Kilo schon gar nicht mehr so viel an. 

 

Da nicht jedes Ziel so einfach und spezifisch ausgedrückt werden kann, möchten wir noch eine zweite wirkungsvolle Methode vorstellen. Dieses Vorgehen ist an die Methode vom richtigen Zielen von Dr. Migge orientiert. Wir behandeln sie hier als die 8-Punkte-Methode.

 

Ziele richtig formulieren und erreichen

Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen bei der Erreichung Ihrer Ziele!

 

 

2. Die 8-Punkte-Methode

Wie definiere ich mein Ziel?

Nehmen Sie Ihr Ziel etwas genauer unter die Lupe und schauen Sie, ob es den folgenden Kriterien entspricht!

1.Das Ziel ist positiv formuliert.

Hier geht es darum, bei der Zielformulierungen gleichzeitig positive Emotionen und Bilder zu verknüpfen. Zudem sollte im Ziel kein Vergleich enthalten sein.

Im Beispiel:

Gut: „Ich möchte fit und aktiv sein.“

Schlecht: „Ich will nicht mehr so dick sein wie mein Bruder.“

 

2. Das Ziel ist echt.

Hinterfragen Sie Ihre Absicht! Was wollen Sie wirklich erreichen? Geht es tatsächlich darum, drei Kilo abzunehmen oder steht vielleicht ein ganz anderer Wunsch dahinter? Eine neue Liebe, mehr Selbstwertgefühl oder etwas ganz Anderes?

 

3. Es ist mein Ziel und nicht das eines anderen Menschen. Es ist für mich selbst attraktiv.

Hierbei geht es darum zu überprüfen, ob das gesetzte Ziel tatsächlich den eigenen (Wert-) Vorstellungen entspricht und nicht durch andere Personen gegeben wurde.

 

4. Das Ziel ist realistisch. Ich kann es selbst erreichen.

Ist Ihr Ziel von anderen Personen oder irgendwelchen äußeren Faktoren abhängig? In welche Zwischenetappen oder Teilziele kann es untergliedert werden?

 

5. Ich habe einen Zeitplan zur Erreichung meines Ziels.

Wann werden Sie anfangen oder damit fertig sein? Wann werden welche Zwischenetappen erreicht?

 

6. Mein Ziel ist konkret formuliert.

Vermeiden Sie schwammige Begriffe oder ungenaue Formulierungen. Stecken Sie den Rahmen so weit wie möglich fest und nutzen Sie, soweit möglich, messbare Variablen.

 

7. Das Ziel passt in meine Welt.

Hier gilt es die Verträglichkeit Ihres Ziels mit Ihrer Umwelt abzugleichen. Was genau müssen Sie verändern oder aufgeben? Welche Personen wird es beeinflussen und wie werden diese reagieren? Hat ihr Ziel Auswirkungen auf andere Lebensbereiche? Welchen Preis hat ihr Ziel?

 

8. Die Welt nach dem Ziel sieht gut aus.

Wie stellen Sie sich Ihre Welt nach Erreichung des Ziels vor? Was sehen Sie? Diese hoffentlich positiven Visualisierungen sollten ihnen helfen, den Blick nach vorn zu richten, besonders wenn der Weg zum Ziel einmal etwas holpriger verläuft.

 

Wir hoffen, dass Ihnen diese zwei Methoden weiter helfen und freuen uns über Feedback.