Coaching

Wie läuft ein Coaching ab?

Viele Menschen wagen häufig nicht den Schritt in ein Coaching, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Um hier ein Wenig weiterzuhelfen, haben wir für Sie eine grobe Übersicht über die typischen Phasen eines Coachings zusammengestellt. 

 

Wie läuft eigentlich so ein Coaching ab?

 

1. Phase : Die Suche nach einem geeigneten Coach und die erste Kontaktaufnahme

 

Hier liegt oft die Qual der Wahl. Der Klient muss sich entscheiden, ob für ihn eine Beratung oder ein Coaching überhaupt sinnvoll ist oder ob vielleicht doch eher eine Psychotherapie oder Ähnliches angebrachter sind.

Hat man sich entschieden, so stehen Dank des Internets eine Vielzahl Coaches zur Verfügung. Die Entscheidung fällt oft nicht leicht. 

Ist der ein oder andere Coach herausgesucht, kommt es zur ersten Kontaktaufnahme, per Telefon oder Mail. An dieser Stelle ist es wichtig abzuklären, ob die Grundlagen für ein erfolgreiches Coaching gegeben sind. Beide Seiten sollten sich kennen lernen und die gegenseitigen Erwartungen ansprechen. Auch die Rahmenbedingungen des Beratungsvertrages (Kosten, Ziele, Dauer, etc.) sollten hier geklärt werden. Meist sind diese Erstgespräche zum Kennenlernen kostenlos und klären die Eignung von Coach und Coachee im Beratungsanliegen.

 

 

2. Phase: Coachingvereinbarung/ Vertrag, Beginn der Arbeitsbeziehung

Nun geht es um die detaillierte Vereinbarung des Coachings und zur Vertragsunterzeichnung. Hier wird meist der Boden für die eigentliche Beratungsarbeit gelegt und der Rahmen abgesteckt. Zugleich wird hier meist auch die Anzahl der benötigten Sessions (Coachingeinheiten) festgelegt.

 

3. Phase: Anamnese, Analyse der Ist- und Soll-Situation

Hier wird weiter geklärt, worum es dem Klienten eigentlich geht. Wo steht er heute (Ist-Situation), wo will er hin (Soll-Situation) und wo kommt er her (Anamnese). Dabei ist es wichtig, die richtigen Ziele adäquat zu formulieren.

 

4. Phase: Lösungsentwicklung

Der Coach erarbeitet nun gemeinsam mit dem Klienten mögliche Lösungsstrategien für sein Anliegen. Je nach Ausbildung des Coaches wird er dabei auf verschiedene Methoden und Ansätze zurückgreifen.

 

5. Phase: Handlungspläne und Konkretisierung

Sodann gilt es die von Coach und Klient im letzten Schritt erarbeiteten Lösungsschritte weiter zu konkretisieren (z.B. Wie soll genau vorgegangen werden? Welche Hindernisse können auftreten? Welche Teilschritte sind nötig? usw.). Oft gibt der Coach dem Klienten dabei auch Hausaufgaben, die bis zur nächsten Sitzung ausgeführt werden sollen.

 

 

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6. Phase: Abschluss und Evaluation

Hier wird von Coach und Klient gemeinsam Rückblick auf das gesamte Coaching genommen. Die Auswertung erlaubt einen schließenden Blick auf das, was bisher erreicht wurde und sollte einen Einblick in den Übergang zum Leben ohne Coach geben. Oft sind zu diesem Zeitpunkt nicht alle Anliegen des Klienten geklärt, jedoch sollte die Grundlage für sein weiteres Vorgehen gegeben sein.

 

Manche Coaches machen auch eine kleine Evaluation (Beurteilung) nach jeder einzelnen Session. 

Oft verlaufen die dargestellten Phasen nicht immer linear nach einander, sondern beeinflussen sich gegenseitig.

 

Weiterführende Literatur: Lippmann, Eric (Hrsg.): Coaching. Angewandte Psychologie für die Beratungspraxis. 3. überarbeitete Auflage, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013